Fragen und Antworten

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Neueste Fragen:

Nina R.:
Wie alt wird eine Legehenne und wie viele Eier legt Sie im Laufe ihres Lebens?

Liebe Nina, eine Legehenne wird etwa zwei Jahre lang gehalten. Im Durchschnitt legt eine Legehenne etwa 290 Eier pro Jahr. Dieser Wert kann abhängig von Fütterung und Haltungsform variieren.

Herbert S.:
Wie kann es sein das auf dem Eierkarton Kwetters Eierhof steht und der Stempel auf dem Ei sagt das die Eier aus den NL kommen?

Lieber Herbert, in Deutschland herrscht ein Selbstversorgungsgrad an Eiern von etwa 70 Prozent. Darum ist es durchaus üblich, dass Legehennenbetriebe Eier hinzukaufen müssen, wenn die eigenen Kapazitäten nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Manche Betriebe, besonders Betriebe in Grenznähe, beziehen Eier in solchen Fällen auch aus dem Ausland. Übrigens verrät der Stempel auf dem Ei immer genau, aus welchem Stall das Ei stammt. Wenn es Ihnen wichtig ist, deutsche Eier zu kaufen, dann werfen Sie am besten vorab einen Blick in die Schachtel und schauen auf den Stempel.

Matthias:
Sind 85.000 Tiere in einer Junghennen-Aufzucht (Volierensystem o. Aussenbereich) noch für die Tiere bzw. die Umwelt (Emissionen) vertretbar?

Lieber Matthias, Umweltschutz und Tierwohl sind uns immens wichtig und können auch mit einer großen Herde sichergestellt werden. Denn Emissionen bemisst man immer am einzelnen Tier. Darum macht es keinen Unterschied, ob man eine große oder eine kleine Herde hat. Grundsätzlich gilt aber: Tierwohl und Umweltschutz sind abhängig von einer modernen Stalleinrichtung und dem Stallmanagement des Halters.

Sophia:
Welche Faktoren spielen bei der Entscheidung über die Haltungsform für einen Betrieb eine Rolle?

Liebe Sophia, die Wahl der Haltungsform ist eine unternehmerische Entscheidung, die jedem Landwirt als selbstständigem Unternehmer obliegt. Da sie von ihrem Beruf leben müssen, stellen sie die Kalkulation auf, in der verschiedene Faktoren eine Rolle spielen – beispielsweise die Nachfragesituation des Handels oder Verbraucherwünsche. Unabhängig von der individuellen Entscheidung ist klar: Alle in Deutschland zugelassenen Haltungsformen sind tiergerecht.

Sophia:
Wie ist Ihrer Meinung nach die Verantwortung für mehr Tierschutz zwischen Staat, Verbrauchern und Landwirten aufgeteilt?

 

Liebe Sophia, das ist eine sehr spannende Frage! Und klar ist: Wir als deutsche Legehennenhalter übernehmen jeden Tag die Verantwortung für das Wohl unserer Tiere. Und wir sind davon überzeugt, dass mehr Tierwohl eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft ist. Doch wer mehr Tierwohl möchte, muss auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen.

Sina-Ulrike Fischer:
Wie oft bekommen Legehennen Medikamente?

Liebe Sina-Ulrike, diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich gilt aber: Wenn unsere Legehennen krank werden, müssen sie selbstverständlich angemessen behandelt werden – das gebietet der Tierschutz. In solchen Fällen ziehen wir unseren Veterinär hinzu, der die Herde genau in Augenschein nimmt, eine Diagnose stellt und auf dieser Grundlage gegebenenfalls ein Medikament verschreibt. Die gesetzlichen Vorgaben hierzu sind klar und streng, wodurch ein verantwortungsvoller Einsatz sichergestellt wird. Wichtig ist außerdem: Die Vergabe von Medikamenten geschieht ausschließlich nach veterinärmedizinischer Anordnung und unter fachlicher Aufsicht. Außerdem müssen bei einer Behandlung mit Antibiotika Wartezeiten eingehalten werden, wodurch garantiert wird, dass sich keine Antibiotikarückstände im Ei wiederfinden.

Alex K.R.:
Können Tiere im Stall überhaupt so wie in der freien Wildbahn leben?

Lieber Alex, nein – das können sie in der Tat nicht. Aber unsere Stallanlagen bieten den Legehennen zahlreiche Möglichkeiten, ihrem natürlichen Verhalten nachgehen zu können. So schlafen Hennen zum Beispiel in der freien Natur erhöht auf Ästen – und im Stall auf Stangen, die diese natürliche Umgebung nachempfinden. Und auch die Nester, in welche die Hennen ihre Eier legen, bieten eine geschützte Umgebung, wie die Hennen sie sich auch in der freien Wildbahn suchen würden. Die Einstreu im Stall bietet zudem Gelegenheit zum Scharren, Picken und Staubbaden. Und wir Legehennenhalter stellen darüber hinaus sicher, dass unsere Tiere jederzeit altersgerechtes Futter und frisches Wasser zur Verfügung haben. Weitere Infos zu den Haltungsformen finden Sie hier.

Anne M.:
Was fressen Legehennen eigentlich?

Liebe Anne, das Futter für unsere Legehennen setzt sich vor allem aus Mais-, Weizen-, Soja- und Sonnenblumenschrot zusammen. Mit unterschiedlichem Alter benötigen Legehennen auch verschiedene Nährstoffe. Darum wird das Futter immer wieder angepasst, um eine ideale Versorgung mit diesen Nährstoffen sicherzustellen. Wenn Sie mehr zum Thema Fütterung erfahren möchten, schauen Sie doch mal auf der Seite Unsere Tiere nach. Hier finden Sie viele spannende Informationen zur tiergerechten Haltung von Legehennen.

J. Schröder:
Gibt es regelmäßige Kontrollen von Tierärzten, die überprüfen, dass es den Tieren gut geht?

Guten Tag, in erster Linie sind wir Legehennenhalter dafür verantwortlich, dass es unseren Tieren gut geht. Wir sind mehrmals am Tag im Stall und schauen nach unseren Legehennen. Aber jede Herde wird auch von einem Veterinärmediziner betreut. Dieser Tierarzt besucht die Herde regelmäßig, um sich ein genaues Bild vom Zustand der Tiere zu verschaffen. Und sollte der Legehennenhalter einmal feststellen, dass in einer Herde nicht alles zum Besten steht, hat er mit dem Tierarzt einen unterstützenden Ansprechpartner an seiner Seite. Übrigens: Medikamente verordnet nach ausführlicher Diagnostik ausschließlich der Tierarzt, niemals der Tierhalter selber!

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Legehennen

Nina R.:
Wie alt wird eine Legehenne und wie viele Eier legt Sie im Laufe ihres Lebens?

Liebe Nina, eine Legehenne wird etwa zwei Jahre lang gehalten. Im Durchschnitt legt eine Legehenne etwa 290 Eier pro Jahr. Dieser Wert kann abhängig von Fütterung und Haltungsform variieren.

Herbert S.:
Wie kann es sein das auf dem Eierkarton Kwetters Eierhof steht und der Stempel auf dem Ei sagt das die Eier aus den NL kommen?

Lieber Herbert, in Deutschland herrscht ein Selbstversorgungsgrad an Eiern von etwa 70 Prozent. Darum ist es durchaus üblich, dass Legehennenbetriebe Eier hinzukaufen müssen, wenn die eigenen Kapazitäten nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Manche Betriebe, besonders Betriebe in Grenznähe, beziehen Eier in solchen Fällen auch aus dem Ausland. Übrigens verrät der Stempel auf dem Ei immer genau, aus welchem Stall das Ei stammt. Wenn es Ihnen wichtig ist, deutsche Eier zu kaufen, dann werfen Sie am besten vorab einen Blick in die Schachtel und schauen auf den Stempel.

Sina-Ulrike Fischer:
Wie oft bekommen Legehennen Medikamente?

Liebe Sina-Ulrike, diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich gilt aber: Wenn unsere Legehennen krank werden, müssen sie selbstverständlich angemessen behandelt werden – das gebietet der Tierschutz. In solchen Fällen ziehen wir unseren Veterinär hinzu, der die Herde genau in Augenschein nimmt, eine Diagnose stellt und auf dieser Grundlage gegebenenfalls ein Medikament verschreibt. Die gesetzlichen Vorgaben hierzu sind klar und streng, wodurch ein verantwortungsvoller Einsatz sichergestellt wird. Wichtig ist außerdem: Die Vergabe von Medikamenten geschieht ausschließlich nach veterinärmedizinischer Anordnung und unter fachlicher Aufsicht. Außerdem müssen bei einer Behandlung mit Antibiotika Wartezeiten eingehalten werden, wodurch garantiert wird, dass sich keine Antibiotikarückstände im Ei wiederfinden.

Anne M.:
Was fressen Legehennen eigentlich?

Liebe Anne, das Futter für unsere Legehennen setzt sich vor allem aus Mais-, Weizen-, Soja- und Sonnenblumenschrot zusammen. Mit unterschiedlichem Alter benötigen Legehennen auch verschiedene Nährstoffe. Darum wird das Futter immer wieder angepasst, um eine ideale Versorgung mit diesen Nährstoffen sicherzustellen. Wenn Sie mehr zum Thema Fütterung erfahren möchten, schauen Sie doch mal auf der Seite Unsere Tiere nach. Hier finden Sie viele spannende Informationen zur tiergerechten Haltung von Legehennen.

Tierwohl

Sophia:
Welche Faktoren spielen bei der Entscheidung über die Haltungsform für einen Betrieb eine Rolle?

Liebe Sophia, die Wahl der Haltungsform ist eine unternehmerische Entscheidung, die jedem Landwirt als selbstständigem Unternehmer obliegt. Da sie von ihrem Beruf leben müssen, stellen sie die Kalkulation auf, in der verschiedene Faktoren eine Rolle spielen – beispielsweise die Nachfragesituation des Handels oder Verbraucherwünsche. Unabhängig von der individuellen Entscheidung ist klar: Alle in Deutschland zugelassenen Haltungsformen sind tiergerecht.

Sophia:
Wie ist Ihrer Meinung nach die Verantwortung für mehr Tierschutz zwischen Staat, Verbrauchern und Landwirten aufgeteilt?

 

Liebe Sophia, das ist eine sehr spannende Frage! Und klar ist: Wir als deutsche Legehennenhalter übernehmen jeden Tag die Verantwortung für das Wohl unserer Tiere. Und wir sind davon überzeugt, dass mehr Tierwohl eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft ist. Doch wer mehr Tierwohl möchte, muss auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen.

Alex K.R.:
Können Tiere im Stall überhaupt so wie in der freien Wildbahn leben?

Lieber Alex, nein – das können sie in der Tat nicht. Aber unsere Stallanlagen bieten den Legehennen zahlreiche Möglichkeiten, ihrem natürlichen Verhalten nachgehen zu können. So schlafen Hennen zum Beispiel in der freien Natur erhöht auf Ästen – und im Stall auf Stangen, die diese natürliche Umgebung nachempfinden. Und auch die Nester, in welche die Hennen ihre Eier legen, bieten eine geschützte Umgebung, wie die Hennen sie sich auch in der freien Wildbahn suchen würden. Die Einstreu im Stall bietet zudem Gelegenheit zum Scharren, Picken und Staubbaden. Und wir Legehennenhalter stellen darüber hinaus sicher, dass unsere Tiere jederzeit altersgerechtes Futter und frisches Wasser zur Verfügung haben. Weitere Infos zu den Haltungsformen finden Sie hier.

J. Schröder:
Gibt es regelmäßige Kontrollen von Tierärzten, die überprüfen, dass es den Tieren gut geht?

Guten Tag, in erster Linie sind wir Legehennenhalter dafür verantwortlich, dass es unseren Tieren gut geht. Wir sind mehrmals am Tag im Stall und schauen nach unseren Legehennen. Aber jede Herde wird auch von einem Veterinärmediziner betreut. Dieser Tierarzt besucht die Herde regelmäßig, um sich ein genaues Bild vom Zustand der Tiere zu verschaffen. Und sollte der Legehennenhalter einmal feststellen, dass in einer Herde nicht alles zum Besten steht, hat er mit dem Tierarzt einen unterstützenden Ansprechpartner an seiner Seite. Übrigens: Medikamente verordnet nach ausführlicher Diagnostik ausschließlich der Tierarzt, niemals der Tierhalter selber!

Umweltschutz

Matthias:
Sind 85.000 Tiere in einer Junghennen-Aufzucht (Volierensystem o. Aussenbereich) noch für die Tiere bzw. die Umwelt (Emissionen) vertretbar?

Lieber Matthias, Umweltschutz und Tierwohl sind uns immens wichtig und können auch mit einer großen Herde sichergestellt werden. Denn Emissionen bemisst man immer am einzelnen Tier. Darum macht es keinen Unterschied, ob man eine große oder eine kleine Herde hat. Grundsätzlich gilt aber: Tierwohl und Umweltschutz sind abhängig von einer modernen Stalleinrichtung und dem Stallmanagement des Halters.

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