Wir Legehennenhalter stellen uns vor

GEFLÜGELHOF ONKEN – AUSGEZEICHNETE HALTUNG

Jede Haltungsform stellt andere Anforderungen an den Legehennenhalter. Was unternimmt der Geflügelhof Onken, damit sich die Legehehennen in den unterschiedlichen Haltungsformen wohl fühlen?

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Der Geflügelhof Onken hat schon wieder umgebaut, zum dritten Mal in 40 Jahren. Die Käfige für die Kleingruppenhaltung wurden demontiert, an ihrer Stelle stehen jetzt hochmoderne Volieren für die Bodenhaltung. 3.000 Hennen legen hier Eier in versteckten Nestern, sitzen auf Stangen und laufen über die Hühnerleitern. Versorgt werden sie durch Tränkelinien und Futterumläufe. Und das Stallklima wird digital gemessen und automatisch gesteuert. Kosten für die dreigeschossige Anlage: rund 100.000 Euro. Es wird also viel investiert auf dem Hof Onken im niedersächsischen Bockhorn – denn das Wohlergehen der Legehennen steht hier an erster Stelle. Zwei der vier Ställe für die Bodenhaltung haben helle und großräumige Wintergärten. Die Anlage für die Freilandhaltung ist großzügig angelegt mit Schutzdächern und Sandgruben. Und der Mobilstall für rund 1.000 Tiere hat eine besondere Eigenheit: Er wird mit der Eisenbahn bewegt. Sie haben sich auf dem Hof Einiges einfallen lassen, um den Hühnern ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen. Der Teilhaber des Hofes, Rainer Duits, wurde auf Grund seines Engagements für das Tierwohl mit dem „Ceres Award“ als Gewinner in der Kategorie Geflügelhaltung ausgezeichnet.

„Ein Tier, das ich nicht gut behandle, legt auch keine Eier.“

Rainer Duits, Teilhaber Geflügelhof Onken

DER GEFLÜGELHOF ONKEN IN ZAHLEN

12 Hektar Fläche
4 Ställe
90 Mitarbeiter
37.000 Legehennen
30.000 Eier pro Tag
500 Tonnen Mist pro Jahr
Vollautomatische Anlagen bearbeiten
1,5 Millionen Eier pro Woche.

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